Wald

Wenn wir bei VorAB von Menschen sprechen, die im Bereich Wald arbeiten, dann meinen wir ganz verschiedene Tätigkeitsfelder:

Foto: Knut Sturm

Waldbesitzende, Forstleute, Waldarbeiter*innen, aber ebenso holzverarbeitende Branchen oder Professionen im Bereich der Umweltbildung. Diese Aufzählung könnte noch sehr viel weiter fortgesetzt werden.

Dieser weite Blick auf das Arbeitsfeld Wald soll abbilden, wie vielseitig die Rolle ist, die Wald in unserer Gesellschaft spielt – und wie vielfältig die Bedeutungen sind, die Menschen ihm geben.

Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und Ressourcenknappheit wird der Umgang mit Wald noch bedeutsamer als er es schon immer war.

Diesem Umstand wollen die Menschen, die wir Ihnen im Folgenden zukünftig nach und nach vorstellen werden, durch ihre Handlungsansätze Rechnung tragen.

Unsere Praxispartner*innen

Stadtwald Lübeck

Der Stadtwald ist für das VorAB-Team gleichzeitig Verbund- und Praxispartner. Sein alternativer Handlungsansatz, seine vielfältigen Bezüge zur Region und ein Interesse an der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe machen ihn zum idealen Projektpartner.

Während Schleswig-Holstein im Bundesvergleich als waldarm gelten muss, kann die Hansestadt Lübeck mit etwa 5.000 Hektar beachtlichen Waldbestand vorweisen. Diese Fläche erstreckt sich auf gleich fünf Kreise in der Projektregion: Lübeck, Ostholstein, Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg.

Knut Sturm, Leiter des Bereichs Stadtwald der Stadt Lübeck, Foto: Natuwald Akademie

Forstamt der Stadt Lübeck, Foto: Projekt VorAB

Der Lübecker Stadtwald hat demnach eine besondere Bedeutung in der Region – gleichzeitig gilt der Wald wegen seiner Bewirtschaftung auch weit über die Region hinaus als besonders: Seit rund 30 Jahren bewirtschaftet der Stadtwald Lübeck seine Wälder nach dem Konzept der „naturnahen Waldnutzung“. Diese Form des Waldmanagements wird auch Lübecker Konzept genannt und hat seither viel Anerkennung im In- und Ausland gefunden.

Das Konzept zielt darauf ab, Holznutzung mit einer möglichst störungsarmen Waldentwicklung in Einklang zu bringen. Der Wald wird vor allem als natürliches Ökosystem betrachtet – jeder Eingriff wird den natürlichen Prozessen und Strukturen angepasst. Der Wald soll bewirtschaftet werden, ohne, dass er es merkt.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.luebeck.de/de/rathaus/verwaltung/stadtwald/index.html

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